Fassaden Renovierung bei Mauerschäden

Eine Fassadensanierung bei Mauerschäden durchführen

Mauerschäden verlangen in nahezu allen Fällen, dass eine Fassadensanierung durchgeführt wird. Bei dieser Art schwerem Schaden kommen Haus- und Wohnungsbesitzer um eine aufwendige Sanierung nicht umher. Je nach Schwere bzw. Größe der Schäden müssen zudem die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) beachtet werden. Infolge der Verordnung wird oft zusätzlich eine Dämmung der gesamten Fassade notwendig.

Fassadensanierung und Fassadenrenovierung

Bei Mauerschäden kann entweder eine Fassadensanierung oder eine Fassadenrenovierung durchgeführt werden. Die Entscheidung, welche Methode letztendlich angewandt wird, hängt vom Ausmaß der Schäden ab. Während eine Renovierung sich meist auf die Optik beschränkt, wird sie bei intakten Fassaden durchgeführt. Hingegen muss eine Fassadensanierung durchgeführt werden, wenn die Schäden am Mauerwerk gravierend sind, sodass der Putz abbröckelt oder Risse zu sehen sind.

Fassadensanierung auch für geübte Heimwerker

Eine Fassadensanierung bei einem Mauerschaden muss nicht zwingendermaßen vom Profi durchgeführt werden. Kleine Schäden und Streicharbeiten kann jeder Heimwerker selbst erledigen. Bevor erste Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden, sollte allerdings die Fassade genau auf ihren Zustand untersucht werden. Mittels Untersuchung lässt sich das Ausmaß des Schadens feststellen und eventuell ein professioneller Handwerker hinzuziehen. Je gravierender das Schadensausmaß ausfällt, desto wahrscheinlicher wird eine Sanierung durch den Fachmann, da bestimmte Vorgaben eingehalten sowie eigens für Sanierungsarbeiten vorgesehenes Werkzeug benötigt wird.

Schäden genau überprüfen

Um eine Sanierung des Mauerwerks durchzuführen, muss das Schadensausmaß genau festgelegt werden. Zunächst wird die Fassade sorgfältig abgeklopft, um zu überprüfen, um möglicherweise Hohlräume auftreten. Fassaden mit WDVS-Platten besitzen allerdings generell einen hohlen Klang, sodass sich hinter dem Putz unwahrscheinlich Hohlräume bilden. Die Tragfähigkeit des Putzes hingegen lässt sich leicht mit einem Klebebandtest feststellen. Hierbei wird ein längeres Stück stark klebendes Klebeband auf eine beliebige Stelle der Fassade gedrückt und sofort ruckartig wieder abgezogen. Sind Farbreste auf dem Klebeband sichtbar, muss eine Grundierung vor dem Streichen aufgetragen werden. Die Fassadensanierung kann allerdings problemlos durchgeführt werden. Bleiben hingegen größere Stücke der Fassade am Klebeband hängen, muss eine komplette Fassadensanierung durchgeführt werden.

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